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Ein Lebensweg mit Herz: von der Küche bis zur Cafeteria

Mit 16 Jahren begann ich meine Arbeit im Spital Sitten. Zuerst arbeitete ich in der Küche, dann in der Cafeteria. Heute bin ich schon mehr als 40 Jahre im Spital tätig.

«Ich schätze diese Arbeit, weil sie lebendig ist. Jeder Tag ist anders, die Arbeitszeiten ändern sich und man ist immer in Bewegung. Aber vor allem zählt der Kontakt mit den Leuten. Hier servieren wir nicht nur die Mahlzeiten. Wir betreuen, hören zu, teilen miteinander unsere Lebenserfahrungen. Manchmal genügt ein Wort, um eine traurige Person zu trösten, manchmal bereiten wir jemandem mit einem Lächeln Freude.

Natürlich ist es nicht immer einfach. Wir sind jeden Tag mit Krankheit, Leiden und Tod konfrontiert. Aber dadurch erhalten auch die einfachen Dinge wie Gesundheit und Familie mehr Bedeutung.

Die Arbeit in der Restauration eines Spitals ist nicht mit der Arbeit in einem Restaurant vergleichbar. Hier bedienen wir Patienten, Familien, die sich manchmal in einer Notlage befinden, und Personal, das unter Druck steht. Ich versuche immer, mein Lächeln zu behalten und mit meinen Kolleginnen und Kollegen eine gute Atmosphäre zu schaffen. Denn auch in schwierigen Momenten können wir gemeinsam vorwärtsgehen.»

Corinne Martin, Gastronomiefachassistentin, Spitalzentrum des französischsprachigen Wallis (CHVR)

Francesca Genini-Ongaro

Collaboratrice spécialisée en communication

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