Kontakt, der Blog des Spital Wallis

Im Spital Sitten Zubereitung von 1’000 Mahlzeiten pro Tag

Resturation Sion

Mit der Zubereitung von mehr als 1’000 Mahlzeiten pro Tag ist die Küche des Spitals Sitten eine wichtige Säule der Institution. Jeden Tag werden 550 Mahlzeiten für die Patientinnen und Patienten, 450 Menüs im Selbstbedienungsrestaurant und 500 Frühstücksportionen ausgegeben. Die Logistik dieses Bereichs stellt deshalb eine grosse Herausforderung dar. Gleichzeitig muss die Qualität der Nahrung sichergestellt werden.

Eine ständige logistische Herausforderung

Eine Spitalküche ist wie ein Ballett, in dem alles bis ins kleinste Detail vorbereitet werden muss und in dem jede Minute zählt. Bereits um 5:30 Uhr beginnen die Teams jeden Morgen mit der Vorbereitung des Frühstücks für die Patientinnen und Patienten. Anschliessend folgt direkt die Zubereitung des Mittagessens. Das Menü für die Patientinnen und Patienten muss von 10:40 bis 11:30 Uhr bereit stehen. Das Personal und die Besucher können sich im Selbstbedienungsrestaurant von 11:15 bis 14:00 Uhr bedienen. In einem kurzen Zeitraum ist die Frequenz also äusserst hoch. «Diese zeitliche Einschränkung erfordert eine strenge Organisation», betont Xavier Cattin, Verantwortlicher des Departements Hotellerie des Spitalzentrums des französischsprachigen Wallis (CHVR).

Spezifische Ernährungsbedürfnisse

Die Spitalküche dient nicht nur der Ernährung, sie beteiligt sich auch aktiv am Genesungsprozess. «Die Menüs für Patientinnen und Patienten müssen manchmal strenge medizinische Anforderungen erfüllen: unterschiedliche Diäten, veränderte Texturen, verschiedene Allergien und angereicherte Mahlzeiten», erläutert Bertrand Pfammatter, Küchenchef des CHVR.

Walliser Produkte auf dem Teller

Die Cafeteria bietet nach Möglichkeit Produkte wie Brotwaren, Käse, Fleisch und Gemüse von verschiedenen Partnern aus der Region an: Diese lokalen Produkte garantieren Frische und Qualität. Gleichzeitig kann damit die lokale Wirtschaft unterstützt werden. «Wir wollen eine nachhaltige Entwicklung fördern. Die Transportwege sind kurz und Patientinnen und Patienten sowie Besucher finden bekannte Produkte aus ihrer Region», präzisiert Frédéric Hertli, Verantwortlicher für die Restauration im CHVR.

Die Bedeutung einer herzlichen Bedienung

Abgesehen von den technischen und logistischen Aspekten ist in erster Linie das Team entscheidend. Ein freundliches Lächeln bei der Bedienung, eine besondere Aufmerksamkeit für spezielle Anliegen und eine herzliche Atmosphäre trotz des allgegenwärtigen Drucks machen den Unterschied aus. «In einem Umfeld, das von Angst geprägt sein kann, trägt die positive Einstellung des Personals der Cafeteria direkt zum Wohlergehen von Patienten, Besuchern und Kollegen bei», fügt Ana Gracinda Pires, Verantwortliche der Restauration des Standorts Sitten, an.

Interessiert Sie dieser Artikel? Lesen Sie auch: Ein Lebensweg mit Herz: von der Küche bis zur Cafeteria
Essen

Francesca Genini-Ongaro

Collaboratrice spécialisée en communication

Kommentar hinzufügen

Unsere sozialen Medien

Folgen Sie uns auf den Sozialen Medien